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Saratoga (Kalifornien), USA u.a.

Wie hoch können wir bauen? Auf dieser Frage beruht das Projekt des International Space Elevator Consortiums (ISEC). Forscher aus aller Welt entwickeln dafür theoretische Konzepte für einen kostengünstigen und umweltfreundlichen Weg ins All als Alternative zu Raketen. Die Teilnehmer der Challenge sind in der Regel Studenten. Das Projekt stellt einerseits einen (spielerischen) Anreiz zum Lernen dar, trägt gleichzeitig aber auch dazu bei, die Forschung zum Thema voranzubringen.

Das aktuelle Konzept des ISEC beinhaltet ein Seil, das von der Erdoberfläche bis zum geostationären Orbit reicht. Um das Seil gegen die Einwirkung der Gravitations- und Rotationskräfte gespannt halten zu können, muss das Zentrum der Masse des Space Elevator über diesem Orbit gehalten werden. Am Seil ist ein Aufzug befestigt, der die Nutzlast zur Raumstation oder zum Satelliten befördert. Die Energieversorgung soll mit „Power Beaming“ (ähnlich wie Laser) erfolgen, und auch Solarzellen sollen genutzt werden. Nach diesen Kriterien bauen Teams nun Aufzüge ins All, die an diesem Seil entlang steigen.

Weltweit finden regelmäßig Challenges statt mit unterschiedlichen Höhenansprüchen, um für (junge) Forschende herausfordernde, aber noch machbare Aufgaben zu bilden. Die European Space Elevator Challenge an der TU München hat beispielsweise einen Einsteiger-Wettbewerb über eine kürzere Strecke ins Leben gerufen, um auch Schüler*innen die Teilnahme zu ermöglichen.

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